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Barbera d'Alba Cannubi Muscatel
Lage: Gemeinde von Barolo
Anbaufläche: 0,8954 Ha
Ausrichtung: Süd-Ost
Höhe: 300 m.ü.M.
Boden: Lehmig-Kalkig
Beschaffenheit: Sand 30,5%, Muschelkalk 38%, Lehm 32,7%
Rebsorte: Barbera
Erziehung: Drahtrahmen
Rebstöcke: 420 A, SO4
Rebschnitt: Guyot
Pflanzabstand: 0,8 m x 2,5 m
Pflanzdichte: 5.000 Stöcke/Ha
Ertrag: ca.7.000 Kg/Ha
Bepflanzung: 1942
Bodenbeschaffenheit
Die geologische Formation, die diese Unterzone charakterisiert, ist der sogenannte MERGEL VON SANT‘AGATA FOSSILE. Entstanden aus einer normalen Ablagerung im offenen Meer ist er mehr oder weniger sandig und hat eine grau-blaue Färbung mit örtlichen Einschiebungen aus sandigem Gemisch. Der merkwürdige Name dieser Unterzone leitet sich aus der Tatsache her, daß vor der Reblausplage auf diesem Weinberg Moscato-Rebstöcke und sogar auf Moscato aufgepfropfte Nebbioli angebaut wurden. Die hier wachsenden Barbera-Trauben sind von hoher Qualität, sie zeichnen sich aus durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis, insbesondere in regenarmen Jahren.
Weinbereitung
Sobald die Trauben im Keller sind, werden sie entrappt und gekeltert. Die alkoholische Gärung dauert sieben bis acht Tage. Die Mazeration wird meist bei untergetauchtem Tresterhut noch um vier bis sechs Tage verlängert. Anschliessend wird der Wein bei einer Temperatur von 18°C gehalten, um die malolaktische Säureumwandlung herbeizuführen. Ist diese zweite Garüng beendet erfolgt für circa ein Jahr die Reifung in Eichenfässern. Zur Entfaltung seiner Aromen wird er weitere acht Monate in der Flasche gelagert, bevor er auf den Markt kommt.
Genuß
Barbera ist einer der bedeutenden italienischen roten Rebsorten. Der Barbera der Langhe wird als wichiger Rotwein mit großer Struktur klassifiziert. Er wird im Eichenfaß verfeinert und hat ein hervorragendes Reifungspotential. Der Wein eignet sich besonders für den ersten Gang (Tajarin, Agnolotti del plin…),aber seine Bewunderer genießen ihn auch gerne zu einem vollständigen Menu.
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