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Barolo Cannubi
Lage: Gemeinde von Barolo
Anbaufläche: 1,4 Ha
Ausrichtung: Süd-Ost
Höhe: 250 m.ü.M.
Boden: Schlickig-Sandig
Beschaffenheit: Sand 36,9%, Muschelkalk 39,5%, Lehm 23,6%
Rebsorte: Nebbiolo
Unterart: Lampia e Michet
Erziehung: Drahtrahmen
Rebstöcke: K5BB, 420A.
Rebschnitt: Guyot
Pflanzabstand: 1 m x 2,7 m
Pflanzdichte: 3.700 Stöcke/Ha
Ertrag: 6.000-7.000 kg/Ha
Bepflanzung: 1994, 2003
Bodenbeschaffenheit
Entstanden im Tertiärzeitalter (vor circa 10 Millionen Jahren) ist diese Unterzone eine der charakteristischsten der Gemeinde Barolo. Im Cannubi-Weinberg greifen zwei der drei geologischen Formationen in einander, die die Typizität dieser Gegend ausmachen. Der MERGEL VON SANT‘AGATA FOSSILE kommt hauptsächlich in den Gemeinden von Barolo und La Morra vor. Er formierte sich im Tortonium und hat eine grau-bläuliche Farbe. Es handelt sich um Lehm mit einer stark kalkigen Komponente. Der SANDSTEIN VON DIANO ist charakteristisch für die Gemeinden von Castiglione Falletto, Monforte und Barolo. Er besteht aus mehr oder weniger kompaktem Sand, abwechselnd mit grauem Sandstein. Er formierte sich im Helvetium.
Weinbereitung
Nach Bestimmung des Zeitpunkts der Lese (im Monat Oktober) werden die handverlesenen und genau geprüften Trauben in den Keller transportiert. Nach dem Entrappen werden sie dort gekeltert und kommen in die Gärbehälter mit Temperaturkontrolle. Die alkoholische Gärung dauert sieben bis acht Tage bei Temperaturen, die 28°C nicht übersteigen. In dieser Phase erfolgt die Mazeration mit auf der Oberfläche schwimmendem Tresterhut und häufiger Umwälzung. Ist die alkoholische Gärung beendet, kann die Mazeration gegebenenfalls mit untergetauchtem Tresterhut um weitere zehn bis fünfzehn Tage verlängert werden. Danach erfolgt der Abstich, und der noch trübe Wein wird bei 18°C gehalten, um die malolaktische Säureumwandlung herbeizuführen, ohne die Frühlingswärme abzuwarten.
Nach Abschluss der zweiten Gärung wird der Wein in Fässern aus slowenischer Eiche mit einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 30 hl ausgebaut. Die Reifung im Holz dauert mindestens zwei Jahre. Anschließend wird anhand gelegentlicher Proben entschieden, wann der Wein in Flaschen abzufüllen ist. In eigens dafür bestimmten Räumen wird er ein weiteres Jahr bei konstanter Temperatur von circa 15°C gelagert. Nachdem sie die erforderlichen, gesetzlich vorgeschriebenen Kontrollen durchlaufen haben, kommen die circa 7.000 nummerierten Flaschen in den Handel.
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