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Dolcetto d'Alba San Lorenzo
Lage: Gemeinde von Barolo
Anbaufläche: 1,4482 Ha
Ausrichtung: Süd-West
Höhe: 280 m.ü.M.
Boden: Kalkig-Sandig
Beschaffenheit: Sand 33%, Muschelkalk 44%, Lehm 23%
Rebsorte: Dolcetto
Erziehung: Drahtrahmen
Rebstöcke: 420 A, K5BB, SO4
Rebschnitt: Guyot
Pflanzabstand: 0,8 m x 2,7 m
Pflanzdichte: 4.630 Stöcke/Ha
Ertrag: ca.7.000 Kg/Ha
Bepflanzung: 1990
Bodenbeschaffenheit
Der Name dieser Unterzone ist älteren Ursprungs. Genau auf dem Gipfel dieses Hügels stand zur Zeit der Manzonischen Pest (17. Jahrhundert) ein Lazarett, in welchem die Pestkranken des Ortes gezwungen waren, isoliert von ihrer Umwelt zu leben. Der Boden ist dem der Cannubi sehr ähnlich; auch er ist locker und sandig. Die Weine, die aus den Trauben dieser Unterzone gewonnen werden, sind sehr elegant, mit fruchtigem Aroma und von hoher Komplexität. Selbst in den regenreichen Jahren bewahren die Trauben von San Lorenzo ihre Qualität aufgrund des Sandanteils im Boden und der daraus folgenden Drainagefähigkeit.
Weinbereitung
Der Dolcetto aus Barolo wird zwischen dem 8. und 15. September gelesen. Die Trauben werden entrappt, gekeltert und vollziehen die alkoholische Gärung bei nicht mehr als 28°C. Nach circa sieben Tagen sind Gärung und Mazeration beendet, der Wein wird von den Schalen abgezogen und wird für die malolaktische Säureumwandlung bei einer Temperatur von 18°C gehalten. Ist auch diese zweite Gärung abgeschlossen wird der Wein in Edelstahltanks und dann im April in Flaschen gefüllt, in denen er einen weiteren Monat liegt ehe er in den Handel kommt.
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